Expert:innen

 

Andrea Suter hat Religionswissenschaft und Französische Literatur im Bachelor und Master studiert und schreibt momentan ihre Dissertation an der Universität Zürich zum Thema «Rap und Religion». 

Dr. Anne Beutter ist Religionswissenschaftlerin und Soziologin und arbeitet als Oberassistentin am religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Luzern. In ihrer Dissertation hat sie Wechselwirkungen zwischen «Religion» und «Recht» untersucht. Anhand der Rechtspraxis einer Gemeinde der Presbyterian Church of Ghana untersuchte sie die Funktion von rechtlichen Praktiken – also z.B. Rechtsprechen oder Schlichten in Konflikten – für eine religiösen Gemeinde.

 

Foto von Joël Hunn

Daniela Stauffacher hat Religionswissenschaft, Philosophie und Russische Literatur studiert. Momentan schreibt sie ihre Dissertation an der Universität Fribourg zum Thema «Managing Border Deaths in Southern Italy: Negotiations and Ritual Practices».

Prof. Dr. Dorothea Lüddeckens ist seit 2010 Professorin für Religionswissenschaft an der Universität Zürich. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Todesrituale, die Erforschung religiöser Gegenwartskulturen, Alternative Spiritualität am Lebensende, Zeitgenössischer Zoroastrismus, Qualitative Religionsforschung und Religion und Medizin.

Prof. Dr. Jens Schlieter ist seit 2009 Professor für Religionswissenschaft an der Universität Bern. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit diversen Themenbereichen, darunter Sprachphilosophie in religiösen Traditionen, Bioethik der Religionen, indo-tibetischer Buddhismus, systematische und theoretische Religionswissenschaft und Nahtoderfahrungen.

Prof. Dr. Jürgen Mohn ist Professor und doziert an der Universität Basel im Bereich Religionswissenschaft. Herr Mohn beschäftigt sich mit der allgemeinen und vergleichenden Religionswissenschaft und Religion in Erzählkulturen (Bsp. Comic) unter anderen Schwerpunkten. Im Jahr 2017 veröffentlichte er einen Artikel im Sammelband «Religion und Literatur – Konvergenzen und Divergenzen – über die Comic-Forschung. Sein Beitrag trägt den Titel «Gottes-Narrative im Medium Comic. Zur Religionsrezeption, Religionsproduktion und Religionsreflexion in Marc-Antoine Mathieus Dieu en personne». 

Prof. Dr. Martin Baumann ist Leiter des Religionswissenschaftlichen Seminars an der Universität Luzern. Seine Forschungsschwerpunkte sind insbesondere Migration, Integration und Religion oder buddhistische und hinduistische Traditionen im Westen.

Prof. Dr. Samuel Behloul ist studierter katholischer Theologe und promovierter Islamwissenschaftler. 2010 wurde er im Fach Religionswissenschaft habilitiert. 2013 bis 2016 war er Nationaldirektor der Kommission migratio der schweizerischen Bischofskonferenz. Seit 2016 ist er Fachleiter Christentum am Züricher Institut für interreligiösen Dialog und Titularprofessor an der Universität Luzern. Seine Forschungsschwerpunkte lagen und liegen vor allem in den Bereichen Muslime aus dem Balkan in der Schweiz und Islam und Islamdiskurs in der Schweiz.

Dr. Piotr Sobkowiak ist Postdoktorand am Institut für Religionswissenschaft der Universität Bern. Als ausgebildeter Philologe verbindet sein Interesse historische, philologische und religionswissenschaftliche Methoden, um Phänomene wie „Schamanismus“ besser zu verstehen. In seinem Buch The Religion of the Shamans geht es darum, wie das mongolische und südsibirische Konzept des Schamanismus durch ein Zusammenspiel von Einheimischen, Entdeckern, Politikern und anderen erfunden wurde.

Prof. Dr. Oliver Krüger ist Inhaber des Lehrstuhls für Religionswissenschaft an der Universität Freiburg. Der ausgebildete Soziologe beschäftigt sich seit seiner  Doktorarbeit vor zwei Jahrzehnten mit dem Posthumanismus. Sein neuestes Buch, eine vollständig aktualisierte Ideengeschichte des Post- und Transhumanismus, Virtualität und Unsterblichkeit, erschien 2019. Ein besonderer Schwerpunkt in diesem Buch liegt darauf, wie sich Post- und Transhumanistinnen und Transhumanisten eine Zukunft vorstellen, in der die Menschheit eine virtuelle Unsterblichkeit erreicht hat – und woher diese Hoffnungen kommen.